Hirnwasser

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Wasserkopf.png
Finaler Krankheitsverlauf eines Hydrocephalus-Patienten
mit überschüssigem Hirnwasser
Das Hirnwasser (unter Alkoholikern auch als „Liquor cerebrospinalis“ bekannt) ist eine klare Flüssigkeit, die den Raum zwischen dem Gehirn und dem Schädel ausfüllt, damit es nicht so hohl klingt, wenn man drauf klopft und ausserdem wirkt es als Stossdämpfer, wenn man mal all zu fest drauf klopft. Desweiteren werden auch die Hohlräume innerhalb des Gehirns ausgefüllt.

Die Hohlräume fassen üblicherweise 3-5 Schnapsgläser Liquor. Dieses Fassungsvermögen dehnt sich aber bei vielen Individuen im Verlauf ihres Lebens bis auf 98,9% des Schädelvolumens aus, was allerdings zur Folge hat, dass die Arbeit durch den Platzmangel auf die übrig bleibenden Zellen verteilt werden muss, was die Leistung stark herabsetzt.

Der Liquor wird in eigener Produktion durch Ultrafiltration aus Eigenblutpräparaten hergestellt und deshalb muss stetig auf die Blutwerte geachtet werden, wenn man sein Gehirn richtig lagern will. Wie bei jeder sauber gewarteten Kloanlage, muss die Spülung gut funktionieren, wobei das Hirn 3x täglich gespült wird. Verstopfungen des Systems führen unweigerlich zu einem Wasserkopf (eleganter: Hydrocephalus), den man nur schwer wieder los wird, Versuche das Wasser mit Stroh aufzusaugen, haben keine statistisch signifikanten Ergebnisse gezeigt.

Bei unregelmäßiger bzw. unsachgemäßer Wartung des Hirnkastens im Umgang mit Hirnwasser spricht man daher auch häufiger von entsprechend derangierten Kandidaten, die sich redensartlich „das Resthirn weggesoffen haben.“


Siehe auch.png Siehe auch: Gehirnwäsche