Ereignis

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Dieses Schaubild sollte den Ereignishorizont ausreichend beleuchten.

Ereignis, das … völlig belanglos, beschreibt die Tatsache, dass etwas passiert. Es passiert auch dauernd etwas belangloses. Fremdsprachlich sagt man auch „Event“, was nichts mehr aussagt als das zuvor beschriebene. Neben den zufälligen Ereignissen gibt es natürlich auch noch die geplanten und hierunter gibt es die bösonders schlimmen, die Erregnisse. Nicht geplante Ereignisse, ob nun großartig oder grauenhaft, werden überwiegend als Katastrophe bezeichnet. Das sind zuweilen auch die einzigen, über die langanhaltend berichtet wird, weil nur solcher Horror das Blut in den Adern gefrieren lassen kann. Alle anderen Ereignisse landen samt und sonders als Banalitäten im Orkus der Geschichte.

Ereignisse leben sozusagen von Kausalitäten, also von bestimmten Bedingungen oder Voraussetzungen, deren logische Verknüpfung dann sogenannte Kausalketten sind, die sich zu einem Ereignis auswachsen können. Anders als in der Physik, werden die Geschehnisse hier jedoch nicht von den starken, berechenbaren Kettengliedern bestimmt, sondern gerade von den Schwachen, die aller Berechnung trotzen und durch ihre Schwächlichkeit dem Treiben stets neue und unvermutete Richtungen geben.

Wenn man aber das Ei herausnimmt erweitert sich der Ereignishorizont ins gigantische! Denn ein „Erg“ ist nichts weiter als eine endlose Sandwüste.

Fazit[bearbeiten]

Ein Ereignis ist ein belangloses Stück Wüste mit einem Ei irgendwo in der Mitte, oder ein umfallender Sack Reis in China, der gerade im Bergriff ist den Weltuntergang heraufzubeschwören.

Siehe auch.png Siehe auch:  Nichts | Gar nichts | Alles