Postamt

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Als Postamt werden jene Räumlichkeiten, die sich zu meist in der Ortsmitte befinden, bezeichnet in denen mehrer Menschen, zumeist seit Jahrzehnten, einer sehr eigentümlichen Tätigkeit nachgehen. Hier werden Schachteln und bunte Zettel, die von anderen Postämter aus anderen Ortsmitten kommen, sortiert und teilweise aufbewahrt. Wenn einmal kein Platz im Postamt ist, dann wird aufgeräumt und die Schachteln und Zettel werden offensichtlich wahllos an die Bewohner der jeweiligen Ortschaften verteilt. Da viele der Bewohner nichts mit diesen Dingen anzufangen wissen, bringen sie diese nach einiger Zeit wieder auf das Postamt zurück.

Entstehung des Postamtes[bearbeiten]

1438 entdeckte William vom Breitbach, ein Kartonagenerfinder aus Breitbach am Breitbach, die Möglichkeit sich von ungeliebten Kram zu trennen, indem er ihn, in die von ihm neu entwickelte Schachtel packte und in eine Scheune stellte. Die Scheune wurde dann nach und nach mit Schachteln gefüllt wobei hier damals schon auf größtmögliche Raumausnutzung geachtet wurde und die Schachteln mit verschiedenen Größen ineinander und aufeinander gestapelt wurden. Es wurde mit viel liebe am Detail gearbeitet und viele Schachteln für einzelne Freiräume ausprobiert. Wenn eine Schachtel den Freiraum perfekt ausfüllte, dann sagte William vom Breitbach "Paast". Durch die Wortlautverschiebung aus dem Mittelalthochdeutschen entstand im Laufe der Zeit dann das Wort "Post". Da vom Breitbach von der Bevölkerung nicht für voll genommen wurde und seine Schachteln auf mehrere Gebäude innerhalb der Grafschaft Bachbreit verteilte, wurde sein Pferdewagen gelb angemalt um ihn schon aus weiter Ferne zu erkennen und sich gegebenenfalls zu verstecken. Auch die Gebäude die vom Breitbach füllte wurden gelb bemalt um die Bevölkerung vor der Gefahr, die von diesen dem bersten nahen, bist über den Rand mit Schachteln gefüllten Gebäuden zu warnen. 1443 hatte es William vom Breitbach geschafft und sein komplettes Hab und Gut in Schachteln verpackt und in insgesamt rund 870 verschiedenen Gebäuden im ganzen Königreich Breitbachenbreit verstaut. Er begann nun die Freiräume zwischen den Schachteln mit verschiedenen Papieren zu füllen. Hier nahm er vorwiegend Steuerbelege aber auch die ersten Werbeblätter die von einem gewissen Johannes Gutenberg permanent und in Großerie in Umlauf gebracht wurden. Einige Jahre Später wurde dann vom Breitenbach für Geisteskrank erklärt und sein Besitz in den der Grafschaft übernommen. Das "Paastwesen", wie es damals noch genannt wurde, kam zur Gänze unter die Kontrolle des Königs und wurde sozusagen verstaatlicht. Es wurden rund 200 Bedienstete des königlichen Hofes unter der Leitung des Hofnarren damit beauftragt, das Material zu sichten und an die Adeligen in aller Welt zu verteilen. Die Objekte die bis oben hin mit Schachtel und Zetteln gefüllt waren wurden von nunher "Paastämter" genannt. So entstand bis des 15.Jahrhunderts ein reger Verkehr an sinnlosen Dingen, die sich die Herrscher der Welt gegenseitig hin und her schickten, denn schon bald wurden nicht nur die ursprünglichen Gegenstände von William vom Breitenbach versendet sondern auch andere Gegenstände von denen man sich gerne trennte. Zum Glück wurde auf der anderen Seite des Atlantik neues Land entdeckt wo ein Großteil der "Paast" untergebracht werden konnte.

Weiterentwicklung des Postamtes[bearbeiten]

Zur Zeit der französischen Revolution wurde dann das Postwesen auch für das normale Volk zugänglich. So wurden bereits 1810 europaweit unliebsame Gegenstände, als Weihnachtsgeschenke Europaweit hin und her geschickt. Das dieser Wahnsinn nicht mehr aus der Staatskasse zu zahlen war, wurden Freikaufmarken entwickelt, mit denen man sich freikaufen konnte und eine neue Schachtel mit ins Spiel gebracht wurde.

Postamt der Neuzeit[bearbeiten]

Mit der technischen Weiterentwicklung entdeckte auch das staatliche Postwesen neue Wege den Bürger die Möglichkeiten zu geben sinnlose Dinge zu verteilen. Mit dem Telegraphen war es erstmals möglich belanglose Botschaften Kilometerweit rasch zu übertragen und gegebenenfalls rasch auf diese belanglos zu antworten. In weiterer Folge wurde dann auch erfolgreich das Telefon entwickelt und etabliert um Belanglosigkeiten und Botschaften ohne jeglichen Sinn direkt und in Echtzeit und später auch mobil miteinander auszutauschen. Dabei erfreut sich aber das Versenden von bunten Zetteln und Schachteln bis heute großer Beliebtheit und konnte auch nicht durch neue Wege der Belanglos-Sendung, wie zum Beispiel email verdrängt werden.

Ende des Postmonopols[bearbeiten]

In den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts wurde begonnen das bisher staatliche Postmonopol zu beenden und den Markt zu liberalisieren. Unter diesen Vorgang versteht man das scheinbare Anliegen einer Regierung das eigentlich sinnlose Postwesen zu privatisieren und den Markt auch für Andere, Private zu öffnen. Hierfür wurde zunächst der Zettel- und Schachteldienst vom elektrischen Unratversendedienst getrennt. Um der Bevölkerung aber weiterhin die Möglichkeit zu geben diese neuen Unternehmen eindeutig zu erkennen wurden die Farben eindeutig gewählt, wie z.B in Deutschland neben dem Gelb auch ein knalliges Rosa oder in Österreich ein dezentes knalliges grün. So ist es auch dem Bürger der Gegenwart möglich Mitarbeiter dieser Unternehmungen wie einst William vom Breitbach schon aus der Ferne zu erkennen und entsprechende Gegenmassnahmen zu ergreifen bzw. Gebäude und Fahrzeuge dieser zu meiden. Beispiele aus der weltweiten Praxis sind hier das gelbe Geschäft für materiellen Unrat aller Art bzw. das rote oder das rosa Geschäft für elektronischen Unrat aller Art. Teilweise bestehen auch Kombinationen dieser Postamt-Nachfolger wie zum Beispiel das Gelb-Rosa-Geschäft in Deutschland, das Gelb-grün-rote-Geschäft in Österreich oder das nur Gelb-rote-Geschäft in der Schweiz. Der zweite Schritt der Liberalisierung umfasst die Öffnung des Marktes für andere Unternehmungen, wobei sich hier scheinbar private, ausländische Unternehmungen den Markt mit dem Ex-Monopolisten streitig machen, die ihrerseits wiederum Ex-Monopolisten aus anderen Ländern sind. Gelegentlich kaufen oder verkaufen sich diese Firmen gegenseitig.

Siehe auch.png Siehe besser nicht:  Feldpost