Vorlage:2021-12

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29.12.2021
Russland verbietet Memory
von Kamelurmel

Wegen einer grassierenden Alzheimer-Epidemie in Russland hat die russische Staatsführung in weiser Voraussicht das allseits beliebte Gehirnjogging-Spiel Memory verboten. Dies diene dem Schutze der Würde der betroffenen Menschen. Deren Gedächtnisschwäche würde dadurch nicht mehr gnadenlos bloßgestellt.

Insider des Kreml raunen, der für die Maßnahme verantwortliche Oberdackel Waldimir Pudding habe schon lange nur noch Pudding im Kopf. Outsider des Kreml hingegen meinen, an solchen Malaisen sei in Russland dort weit verbreiteter hoher Wodka-Konsum schuld.
26.12.2021
Social Distancing: Weihernachten endet tödlich
von Kamelurmel

Die Omi-Krone spielt diese Weihnachten kaum noch eine Rolle. Nur die mutigsten MitbürgerInnen feiern diese Weihnachten bei Omi, weil es da noch am besten schmeckt. Da halt, wo Omi noch unangefochten die Krone der Küchenchefin trägt. Diesen Trumpf der guten Küche haben selbst in der alten Generation nur noch wenige Omis! Diesen Trumpf, der die coronakrisenbedingt verschärften rigiden auf das Weihnachtsfest heuer bezogenen Vereinsamungsempfehlungen von IHNEN ultimativ aussticht wie ein Weihnachtsplätzchen!

Die anderen Omis bleiben einsam. Freiwillig. Denn wer wollte nach zwei Jahren Pandemie in Kamelonien noch dem daraus erwachsenen Wissenschaftssäulenheiligen Christian Drosten widersprechen, der sich für strikte Einhaltung der 1G-Regel ausspricht.

Doch auch diese rigide Kontaktphobieempfehlungsstrategie fordert ihre Opfer. Opi Mauser-Mayerschön erwischte es bösonders hart. Er wollte Heiligabend ganz vorbildlich sozial distanziert verbringen. Doch so machte er Heiligabend zu seinem definitiven Lebensabend. Und das kam so:

Es war finster im Walde, doch den Weg zum ihm als Ehrenmitglied des örtlichen Anglervereins von Kamelhausen verliehenen Ehrenplatz am Angelteich hat Opi Mauser-Mayerschön auch zuvor schon immer mit geschlossenen Augen hinfinden können. Und so saß er da, in schwachem Mondesschimmer auf ein Anbeißereignis wartend, als die Omi als Einzige die Christmette in der Dorfkirche besuchte, wo ein LCD-Bildschirm von der Kanzel herab die Predigt des Dorfpfarrers live aus dem Pfarrhaus übertrug. Die Predigt endete übrigens abrupt, als des Pfarrers Omas Stimme aus dem Off erscholl: "Das Essen ist fertig!" Da machte sich Omi Mauser-Mayerschön auf den Heimweg in Vorfreude auf den fetten, frischgeangelten Karpfen, den ihr ihr Ehemann sicherlich zu nachtschlafener Zeit im Kühlschrank deponieren würde!

Und just in diesem Moment biss er an. Der Karpfen. Und was für ein Monster von einem Tauchschuppentier! Opi dachte nur noch "Der Fang meines Lebens!" Leider hatte er recht. Opi merkte, wie schwer es würde, den Fang, der noch zappelte, an Land zu ziehen. Doch seine kräftigen Hände behielten die Angel fest im Griff, und auch die Angelschnur bewies ihre Markenqualität. Der Karpfen zog so stark in Richtung der Mitte des Weihers, dass Opi in die Falle tappte, ins Wasser nämlich. Er merkte vor Aufregung garnicht, dass seine Gummistiefel voll Wasser liefen - das ist normalerweise das untrügliche Alarm-Signal für einen Angler, die Angelschnur durchzuschneiden und den Fang halt davonziehen zu lassen. Und so zog der Riesenfisch Opi Mauser-Mayerschön schließlich in die Tiefe. Gott habe ihn selig.
21.12.2021 Empfohlener Newsartikel1
Kaiserin Franzi zieht in Berliner Stadtschloss ein
von Kamelurmel
Wenn es stimmt, dass die Berliner Oberkamelin Franziska Giffey, nomen est omen, einst einem Giraffeney entschlypfte, wyrde nur allzudeutlich, dass sie schon immer Höheres bestimmt war! Das Berliner Wachbatallion nebst symphonischem Bundeswehrmusikkorpsmarschblasorchester tat sich noch schwer, sie mit dem neuen Möpsestreich feierlich in ihr neues Amt zu tuten. Zur Feier ihrer Inthronisierung rezitierte Angela Merkel die wenigen tatsächlich von Giffey stammenden Sätze in deren inzwischen nicht mehr anerkannten Doktorarbeit. Bundeskanzler Scholz hudelte der neuen Kaiserin pflichtschuldigst ein GDL (Größtes denkbares Lob) gemäß der Vorgaben seines Redenschreibers Claus Weselsky: "Hipp hipp, Hurra!"
12.12.2021 Empfohlener Newsartikel1
EILMELDUNG: Lauterbach will 2G beim Online-Shopping
von Wüstenspitz

Wie die Deutsche Fresseagentur (DFA) soeben mitteilt, will der neue Gesundheizminister Karmel Lauterbach die 2G-Regel nun auch auf den Online-Handel ausweiten. Pandemiebedingt würden immer mehr Menschen ihre Bedarfe durch Einkäufe im Internet decken. Dadurch sei der stationäre Einzelhandel in eine prekäre Situation geraten. Es könne auch nicht zu einem Dauerzustand werden, dass der Steuerzahler durch immer neue Hilfsprogramme einseitig den Einzelhandel stützen müsse, während sich große Online-Konzerne immer wieder ihren sozialen Verpflichtungen entzögen.

Nun also soll eine 2G-Pflicht für den Einkauf im Internet kommen. Hierzu sollen bis zum 1. Februar nächsten Jahres zunächst große Online-Marktplätze mit mehr als einer Million Kunden eine entsprechende Funktion einbauen, den Impf- bzw. Genesenenstatus ihrer Kunden zu überprüfen. Ab 15. Februar sollen Shops bis 10.000 Kunden folgen, bis schließlich ab 1. März 2022 jeder Online-Shop einen 2G-Nachweis von seinen Kunden verlangen muss.

Als eine weitere Überraschung soll die 2G-Pflicht im Internet unterschiedslos auch für Lebensmittel-Einkäufe gelten. Dies dürfte höchst wahrscheinlich für erbitterten Widerstand bei den überregionalen Online-Obst- und Gemüse-Händlern als auch insbesondere bei diversen Pizza-Lieferdiensten sorgen.

Darüber hinaus plant Karmel Lauterbach eine branchenbezogene Impfpflicht für Lieferdienste und Fahrradkuriere. Es sei nicht länger hinnehmbar, dass jeder einzelne Kurier täglich Haustürkontakt zu Dutzenden, wenn nicht Hunderten verschiedenen Menschen habe, von denen wiederum weder ein 2G- noch ein Teststatus abgefragt würden.

Apple will bei seinen 5G-Handys einen speziellen 2G-Knopf einrichten, der sogar den Kundennachweis über 2G automatisch erbringt. Apple: "Die Geschwindigkeit der Internetverbindung wird etwas leider darunter, aber die Gesundheit der Menschen ist jetzt wichtiger!".

Die Börsen reagierten sofort mit Kursverlusten von drei bis fünf Prozent bei den Branchenriesen, wohingegen die großen börsennotierten Einzelhandelsketten einen leichten Gewinn verbuchen konnten.
6.12.2021 Empfohlener Newsartikel1
Sahra Wagenknecht stirbt an Covid19
von Scheißefresser

„Wahrscheinlich wird am Ende dieses Winters jeder geimpft, genesen oder gestorben sein“ – Mit diesen eindringlichen Worten warnte Gesundheitsminister Jens Sparen unlängst die deutsche Bevölkerung vor der Gefahr der vierten Covid-Welle. In dieser vierten und letzten Welle bemüht sich die scheidende Regierung nicht einmal um eine Eindämmung der Pandemie, sondern setzt auf die totale Durchseuchung. Hierzu wird das kaputtgesparte Gesundheitswesen über die Belastungsgrenze hinaus beansprucht, auch das Pflegepersonal wird für den Maximalprofit der Investoren maximal auf Verschleiß gefahren.

Nun hat es Sahra Wagenknecht erwischt. Am Sonntag wurde sie von ihrem Ehemann Oskar Lafontaine im Rauchersalon ihrer gemeinsamen Villa röchelnd und keuchend aufgefunden, ohne dass Tabakwaren oder gar Cannabis im Spiel waren. Ein Schnelltest von Aldi brachte Gewissheit, dass sich Wagenknecht an der Covid-Pest infiziert hatte. Es folgte eine Höllenfahrt mit dem Krankenwagen durch verschiedene Bundesländer auf der Suche nach einem freien Intensivbett. Doch die Zahl der Intensivbetten ist dank der Sparbemühungen der Bundesregierung stark rückläufig. Am Ende musste sie sich in einem drittklassigen Provinzkrankenhaus ein reguläres Krankenbett, noch dazu ein Kassenpatienten-Bett, mit einem fetten Unbekannten teilen, der ebenfalls nicht geimpft war und aufgrund des Pflegenotstands auch nicht gewaschen. Hierbei kam es zu einer Kreuzinfektion mit einer noch aggressiveren Covid19-Mutation sowie einem multirestenten Krankenhauskeim.

Die Linke trauert um ihre treue Genossin Wagenknecht. Mit ihren nationalen und sozialistischen Positionen bediente sie ein besonderes Klientel inner- und außerhalb der Partei und hinterlässt in dieser ein klaffendes ideologisches Loch, in das mindestens 500 000 Flüchtlinge reinpassen. Die scheidende Kanzlerin Angela Merkel machte in einer eilig einberufenen Pressekonfernz verschiedene Anmerkelungen zum Impfstatus der Verstorbenen. So habe Wagenknecht sich nicht grundsätzlich einer Impfung verweigert. Vielmehr habe sie auf einen konventionellen Impfstoff wie z.B. Sinovac gehofft, diesen jedoch aufgrund fehlender Stiko-Empfehlung in ihrem Lieblingsland Deutschland nicht erhalten. Merkel machte sich darum in ihrer Rede für die Sinovac-Legalisierung stark, damit Menschen, die es aufgrund esoterischer oder sonstiger Gründe bevorzugen, sich zukünftig die Chinesenpampe spritzen lassen dürfen. Kanzler in Spe Olaf Scholz hingegen sprach sich für den Brechmitteleinsatz bei Coronapatienten aus, damit die Coronapatienten die ganzen Coronaviren einfach auskotzen. Das Brechmittel soll durch Polizei-Einsatzkräfte zwangsweise verabreicht werden und nach der Einführung der Impfpflicht auch bei säumigen Impflingen präventiv zum Einsatz kommen.
3.12.2021
Kanzlerinnendämmerung
von Kamelurmel


Kanzlerinnendämmerung ist, wenn eine Kanzlerin ihren gottähnlichen Machtstatus verliert, und das einen (nicht notwendigerweise wagnerianisch) wuchtigen musikalischen Nachklang hat. Die in Umfragen vergötterte deutsche Bundeskanzlerin Angel Kamelkerl ist die erste Kanzlerin, deren Dämmerung mit großer Anteilnahme der Bevölkerung wahrgenommen wurde.

Der Ohrwurm

Die plötzliche Regung von Anteilnahme am Schicksal der in die Jahre gekommenen Richtlinienkompetentin war nicht nur in den regenbogenfarben schillernden Kommentaren der "Bunten" zu spüren, sondern sogar in der Bundeswehr, welche nämlich für die Abschiedsständchen für altgediente Politiker zuständig ist, und nunmehr auch für den musikalischen Abschied profilierter Politikerinnen. Und was Politiker innen verspüren bei den Klängen so eines von ihnen selbst zusammengewürfelten Abschiedspotpourris, das zu beschreiben ist stets die höchste Kunst der Spekulation der politischen Beobachter/innen unserer Journaille. Davon ist noch nichtmal die KameloNews ausgenommen.

Das Potpourri der Kanzlerin am gestrigen Abend war durchaus erlabend, erlaubt es doch Spekulationen noch und nöcher. Aber auch nackte Fakten wurden nochmal bestätigt, etwa das Faktum, dass es die scheidende Kanzlerin immer noch nicht so richtig "mit dem Digitalen" hat, denn ihr erster Liedwunsch ist voll aus der Zeit gefallen, wird darin doch ein Farbfilm erwähnt. Ein Lied, in welchem eine Digitalkameraspeicherkarte die Hauptrolle spielt, kam der Kanzlerin jedenfalls nicht in den Sinn. Aber das ist eigentlich völlig unwichtig, denn bei der Heeresmusikkorpsdarbietung kam es eh auf den Ohrwurm an. Und der hat es in sich. Denn es war ja eine rein instrumentale Version für "Symphonisches Blasorchester", also ohne Liedtext vorgetragen. Die Kanzlerin zeigte sich regungslos und doch irgendwie bewegt, doch welche Textversion von "Für mich soll's rote Rosen regnen" bewegte sie in ihrem Herzen?

KameloNews kann sich nicht entscheiden zwischen den folgenden unbekannten Textversionen, die aber der Geheimdienstkoordinator im Bundeskanzleramt durchaus der Kanzlerin im Laufe ihrer 16jährigen Kanzlerinnenschaft zugetragen haben dürfte:

Version 1: Sehnsucht nach echtem Ruhestand

Für mich soll's tote Hosen regnen, ich will im Urlaub bald niemand begegnen,
mich fern vom alten Schalten, Walten, wo tot' Hos' ist als "Die Alte" entfalten.

Version 2: Liebeslied eines insgeheimen Verehrers von Kohl's Mädchen

Für dich soll's rosa Pullis reechnen, das wär das Richtche für dickliche Mädchen.
Das Glück solch lieber vollschlanker Gestalten, rosa Klamotten nur können's erhalten.

Version 3: Das 11. Gebot, oder Ermahnung des Ehemannes

Du sollst nicht den Farbfilm vergessen, wenn wir in Urlaub fahren bis nach Hessen.

Vergiss auch nicht den Fotoapparat, den mit dem modernen Fernauslösedraht.
2.12.2021
Ukraine und Russland fürchten sich gegenseitig
von Mondelieu
Ach dieses schöne Land!
Ach dieses schöne Land!

Als Selenski mit Putin zusammentraf, zitterten beide vor Angst:
Putin fürchtete, dass Kamelonien die Ukraine unterstützen würde. Er zitterte so, dass der Stuhl unter ihm brach und er auf den Teppisch fiel. Das war natürlich sehr peinlich, weil danach auch noch der Fußboden brach, Putin fiel also in den Keller. Da ein ordentlicher Russe dem Geruch von Wodka nicht widerstehen kann, lag er so die ganze Besprechung lang. Selenski dagegen war so in seine Rede vertieft, dass er nur aufs Blatt schaute.
Aber er zitterte freilich auch: die Anzahl der Atombomben in Russland, Russlands großem Bruder China und Russlands kleinem Bruder Nordkorea ist bedenklich. Nur war er nur 3 Kilo schwer und fiel nicht runter.

So endete dieses Geschpräch: Putin wurde vom KGB gesucht und Selenski schlief vor Anstrengung ein.