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Lutherbibel 1912 -

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Kapitel 144

1Ein Psalm Davids. Gelobet sei der HERR, mein Hort, der meine Hände lehrt streiten und meine Fäuste kriegen, {Psalm.18,35} 18,35
Er lehrt meine Hand streiten und lehrt meinen Arm einen ehernen Bogen spannen.
2meine Güte und meine Burg, mein Schutz und mein Erretter, mein Schild, auf den ich traue, der mein Volk unter mich zwingt. {Psalm.18,3} 18,3
HERR, mein Fels, meine Burg, mein Erretter, mein Gott, mein Hort, auf den ich traue, mein Schild und Horn meines Heils und mein Schutz!
3HERR, was ist der Mensch, daß du dich sein annimmst, und des Menschen Kind, daß du ihn so achtest? {Psalm.8,5} 8,5
was ist der Mensch, daß du seiner gedenkst, und des Menschenkind, daß du sich seiner annimmst?


4Ist doch der Mensch gleich wie nichts; seine Zeit fährt dahin wie ein Schatten. {Hiob.14,2} 14,2
geht auf wie eine Blume und fällt ab, flieht wie ein Schatten und bleibt nicht.
5HERR, neige deine Himmel und fahre herab; rühre die Berge an, daß sie rauchen; {Psalm.18,10} 18,10
Er neigte den Himmel und fuhr herab, und Dunkel war unter seinen Füßen.
{Psalm.104,32} 104,32
Er schaut die Erde an, so bebt sie; er rührt die Berge an, so rauchen sie.
6laß blitzen und zerstreue sie; schieße deine Strahlen und schrecke sie; 7strecke deine Hand aus von der Höhe und erlöse mich und errette mich von großen Wassern, von der Hand der Kinder der Fremde, 8deren Mund redet unnütz, und ihre Werke sind falsch. {Psalm.144,11} 144,11
Erlöse mich auch und errette mich von der Hand der Kinder der Fremde, deren Mund redet unnütz, und ihre Werke sind falsch,
9Gott, ich will dir ein neues Lied singen, ich will dir spielen auf dem Psalter von zehn Saiten, {Psalm.33,2} 33,2
Danket dem HERRN mit Harfen und lobsinget ihm auf dem Psalter von zehn Saiten.
10der du den Königen Sieg gibst und erlöst deinen Knecht David vom mörderischen Schwert des Bösen. 11Erlöse mich auch und errette mich von der Hand der Kinder der Fremde, deren Mund redet unnütz, und ihre Werke sind falsch, {Psalm.144,8} 144,8
deren Mund redet unnütz, und ihre Werke sind falsch.
12daß unsere Söhne aufwachsen in ihrer Jugend wie die Pflanzen, und unsere Töchter seien wie die ausgehauenen Erker, womit man Paläste ziert; {Psalm.128,3} 128,3
Dein Weib wird sein wie ein fruchtbarer Weinstock drinnen in deinem Hause, deine Kinder wie Ölzweige um deinen Tisch her.
13daß unsere Kammern voll seien und herausgeben können einen Vorrat nach dem andern; daß unsere Schafe tragen tausend und zehntausend auf unsern Triften; 14daß unsere Ochsen viel erarbeiten; daß kein Schade, kein Verlust noch Klage auf unsern Gassen sei. 15Wohl dem Volk, dem es also geht! Wohl dem Volk, des Gott der HERR ist! {5 Mose.33,29} 33,29
Wohl dir, Israel! Wer ist dir gleich? O Volk, das du durch den HERRN selig wirst, der deiner Hilfe Schild und das Schwert deines Sieges ist! Deinen Feinden wird's fehlen; aber du wirst auf ihren Höhen einhertreten.




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