„Jürgen Wertheimer“ – Versionsunterschied

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'''Jürgen Edmund Wertheimer''' (* [[18. Januar]] [[1947]] in [[München]]) ist Autor und deutscher [[Hochschullehrer]] für Neuere Deutsche [[Literaturwissenschaft]] und [[Komparatistik]] an der [[Universität Tübingen]].
'''Jürgen Edmund Wertheimer''' (* [[18. Januar]] [[1947]] in [[München]]) ist Autor und deutscher [[Hochschullehrer]] für Neuere Deutsche [[Literaturwissenschaft]] und [[Komparatistik]] an der [[Universität Tübingen]].
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Wertheimer ist seit 1992 Mitherausgeber der komparatistischen Zeitschrift „[[Arcadia (Zeitschrift)|arcadia]]“. In den Jahren 1994/95 war er Gastprofessor an der Université Paris 8. Von 1996 bis 2004 war er Organisator der [[Tübinger Poetik-Dozentur]].
Wertheimer ist seit 1992 Mitherausgeber der komparatistischen Zeitschrift „[[Arcadia (Zeitschrift)|arcadia]]“. In den Jahren 1994/95 war er Gastprofessor an der Université Paris 8. Von 1996 bis 2004 war er Organisator der [[Tübinger Poetik-Dozentur]].


Seit dem Sommersemester 2008 ist Jürgen Wertheimer außerdem Mit-Initiator des Kooperationsprojekts Wertewelten.
Seit dem Sommersemester 2008 ist Jürgen Wertheimer außerdem Mit-Initiator des Kooperationsprojekts WerteWelten.


== Forschungsschwerpunkte ==
== Forschungsschwerpunkte ==

Version vom 10. August 2011, 22:11 Uhr

Jürgen Wertheimer im Dialog beim 7. Tübinger Bücherfest
Datei:Jürgen Wertheimer.jpg
Jürgen Wertheimer im Interview

Jürgen Edmund Wertheimer (* 18. Januar 1947 in München) ist Autor und deutscher Hochschullehrer für Neuere Deutsche Literaturwissenschaft und Komparatistik an der Universität Tübingen.

Leben

Wertheimer studierte von 1969 bis 1973 Germanistik, Komparatistik, Anglistik und Kunstgeschichte in München, Siena und Rom. In den Jahren 1984/85 habilitierte er. Danach war er von 1986 bis 1987 Professeur associé für „Littérature allemande“ in Metz. Seit 1991 hat Wertheimer eine Professur für Neuere Deutsche Literaturwissenschaft und Komparatistik in Tübingen inne.

Wertheimer ist seit 1992 Mitherausgeber der komparatistischen Zeitschrift „arcadia“. In den Jahren 1994/95 war er Gastprofessor an der Université Paris 8. Von 1996 bis 2004 war er Organisator der Tübinger Poetik-Dozentur.

Seit dem Sommersemester 2008 ist Jürgen Wertheimer außerdem Mit-Initiator des Kooperationsprojekts WerteWelten.

Forschungsschwerpunkte

  • Übersetzung
  • Kulturtransfer
  • Poetik der Affekte
  • Differenzforschung
  • Mythen, Ideologien, Kritik
  • plurikulturelle Gesellschaft
  • Werte und Einstellungen

Literatur (Auswahl)

  • mit Nicholas J. Conard: Die Venus aus dem Eis. Wie vor 40 000 Jahren unsere Kultur entstand. Albrecht Knaus, München 2010, ISBN 978-3-8135-0376-0.
  • Als Maria Gott erfand. Pendo, München 2009 (Roman).
  • Sisyphos & Bumerang. Zwischenberichte. Klöpfer & Meyer, Tübingen 2006.
  • Schillers Spieler und Schurken. Konkursbuchverlag, Tübingen 2005.
  • Abenteuer Alltag. Europäische Romane von Cervantes bis Zola. Stauffenburg, Tübingen 2004.
  • Krieg der Wörter: Die Kulturkonfliktslüge. Literaturwissenschaft.de, Marburg 2003.
  • Du wachst auf, und der Albtraum beginnt … Europäische Romane des 20. Jahrhunderts. Tübingen 2002.
  • Strategien der Verdummung, Infantilismus in der Fun-Gesellschaft. Beck 2002, (hrsg. zusammen mit Peter V. Zima)
  • Don Juan und Blaubart. Erotische Serientäter in der Literatur. München 1999.
  • „Der Güter gefährlichstes, die Sprache“. Zur Krise des Dialogs zwischen Aufklärung und Romantik (Hölderlin, Diderot, Rousseau). München 1990.
  • Ästhetik der Gewalt. Ihre Darstellung in Literatur und Kunst. Jürgen Wertheimer (Hrsg.), athenäum, Frankfurt a.M. 1986.
  • Dialogisches Sprechen bei Stefan George. Formen und Wandlungen. München 1978.