„Christoph von Cuny“ – Versionsunterschied

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Nach Abschluss seines Studiums durchlief er mehrere Positionen in der kommunalen Verwaltung bis hin zum Oberregierungsrat in Düsseldorf. Mit Wirkung zum 1. Dezember 1837 wurde er an die [[Regierungsbezirk Aachen|Bezirksregierung Aachen]] versetzt, wo er bis zum 30. September 1844 das Amt des Regierungspräsidenten inne hatte. Während dieser Zeit erhielt er am 15. Oktober 1840 den preußischen Adelstitel und wurde darüber hinaus mit dem [[Roter Adlerorden|Roten Adlerorden]] der dritten Klase ausgezeichnet.<ref>Diplomatisches Archiv für die Zeit- und Staatsgeschichte, Band 21, J. G. Cotta 1830, S. 272 ([https://books.google.de/books?id=JEROAAAAcAAJ&pg=PA272&lpg=PA272&dq=jakob+christoph+von+cuny&source=bl&ots=cYfHsxKjhW&sig=ACfU3U1kfgQ-NKnNIHrC8CslNTL7gn_D5Q&hl=de&sa=X&ved=2ahUKEwjdwMe1sffhAhVJ2qQKHTtlDw4Q6AEwBHoECAkQAQ#v=onepage&q=cuny&f=false digitalisat])</ref> Seit 1838 war er Mitglied im [[Club Aachener Casino]]. Später verbrachte er seinen Lebensabend in der „Villa nova“ bei Kleve, wo er 1848 verstarb.
Nach Abschluss seines Studiums durchlief er mehrere Positionen in der kommunalen Verwaltung bis hin zum Oberregierungsrat in Düsseldorf. Mit Wirkung zum 1. Dezember 1837 wurde er an die [[Regierungsbezirk Aachen|Bezirksregierung Aachen]] versetzt, wo er bis zum 30. September 1844 das Amt des Regierungspräsidenten inne hatte. Während dieser Zeit erhielt er am 15. Oktober 1840 den preußischen Adelstitel und wurde darüber hinaus mit dem [[Roter Adlerorden|Roten Adlerorden]] der dritten Klase ausgezeichnet.<ref>Diplomatisches Archiv für die Zeit- und Staatsgeschichte, Band 21, J. G. Cotta 1830, S. 272 ([https://books.google.de/books?id=JEROAAAAcAAJ&pg=PA272&lpg=PA272&dq=jakob+christoph+von+cuny&source=bl&ots=cYfHsxKjhW&sig=ACfU3U1kfgQ-NKnNIHrC8CslNTL7gn_D5Q&hl=de&sa=X&ved=2ahUKEwjdwMe1sffhAhVJ2qQKHTtlDw4Q6AEwBHoECAkQAQ#v=onepage&q=cuny&f=false digitalisat])</ref> Seit 1838 war er Mitglied im [[Club Aachener Casino]]. Später verbrachte er seinen Lebensabend in der „Villa nova“ bei Kleve, wo er 1848 verstarb.


Cuny war seit 1831 mit Friederike Schneider aus [[Nijmegen]] (1791–1864) verheiratet<ref>[http://www.online-ofb.de/famreport.php?ofb=magdeburg&ID=I26492&nachname=CUNY&lang=de Eintrag in der Familiendatenbank Magdeburg]</ref>mit der zwei Kinder bekam, darunter 1833 in Düsseldorf den Sohn [[Ludwig von Cuny]].<ref>[http://www.teubo.de/history/0103.htm Biografie auf Teutonia Bonn]</ref>
Cuny war seit 1831 mit Friederike Schneider aus [[Nijmegen]] (1791–1864) verheiratet<ref>[http://www.online-ofb.de/famreport.php?ofb=magdeburg&ID=I26492&nachname=CUNY&lang=de Eintrag in der Familiendatenbank Magdeburg]</ref>, mit der er zwei Kinder bekam, darunter 1833 in Düsseldorf den Sohn [[Ludwig von Cuny]].<ref>[http://www.teubo.de/history/0103.htm Biografie auf Teutonia Bonn]</ref>


== Literatur ==
== Literatur ==

Version vom 30. April 2019, 17:49 Uhr

Christoph von Cuny (vollständiger Name: Jakob Christoph von Cuny, * 21. Dezember 1779 in Magdeburg; † 6. Dezember 1848 in Kleve) war ein deutscher Verwaltungsbeamter und Regierungspräsident in Aachen.

Leben und Wirken

Cuny stammte von einer hugenottischen Familie ab, die Ende des 17. Jahrhunderts als Glaubensflüchtlinge aus Bar-le-Duc über Berlin nach Magdeburg gezogen war. Er war der Sohn des dortigen Seifenfabrikanten Johann Jakob (Jean Jacques) Cuny (1736–1817)[1] und der Margarethe Douzal (1746–1814) sowie Onkel des Unternehmers Jean Jacques Cuny. Christoph Cuny strebte eine juristische Beamtenlaufbahn an und war 1798 zunächst als Jurastudent an der Universität Halle immatrikuliert.

Nach Abschluss seines Studiums durchlief er mehrere Positionen in der kommunalen Verwaltung bis hin zum Oberregierungsrat in Düsseldorf. Mit Wirkung zum 1. Dezember 1837 wurde er an die Bezirksregierung Aachen versetzt, wo er bis zum 30. September 1844 das Amt des Regierungspräsidenten inne hatte. Während dieser Zeit erhielt er am 15. Oktober 1840 den preußischen Adelstitel und wurde darüber hinaus mit dem Roten Adlerorden der dritten Klase ausgezeichnet.[2] Seit 1838 war er Mitglied im Club Aachener Casino. Später verbrachte er seinen Lebensabend in der „Villa nova“ bei Kleve, wo er 1848 verstarb.

Cuny war seit 1831 mit Friederike Schneider aus Nijmegen (1791–1864) verheiratet[3], mit der er zwei Kinder bekam, darunter 1833 in Düsseldorf den Sohn Ludwig von Cuny.[4]

Literatur

Einzelnachweise

  1. Porträt von Jean Jacques Cuny im Deutschen Hugenottenmuseum
  2. Diplomatisches Archiv für die Zeit- und Staatsgeschichte, Band 21, J. G. Cotta 1830, S. 272 (digitalisat)
  3. Eintrag in der Familiendatenbank Magdeburg
  4. Biografie auf Teutonia Bonn