„Siedlung Nordbahnhof“ – Versionsunterschied

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Der '''Nordbahnhof Nürnberg''', der der Siedlung ihren Namen gab, existiert mittlerweile nicht mehr.
Der '''Nordbahnhof Nürnberg''', der der Siedlung ihren Namen gab, existiert mittlerweile nicht mehr.


==Lage==
==Lage==
Die Siedlung Nordbahnhof liegt nördlich der Innenstadt von [[Nürnberg]], direkt am Nordring und an der Grolandstraße.
Die Siedlung Nordbahnhof liegt nördlich der Innenstadt von [[Nürnberg]], direkt am Nordring und an der Grolandstraße. Sie grenzt im Osten an den 2004 aufgelassenen Nordbahnhof, der namensgebend war und im Süden an den Stadtteil [[Gärten hinter der Veste]]. Zusammenfassend mit [[Maxfeld]], den nordöstlichen Teilen von [[St. Johannis]] und Gärten h.d.V. wird die Siedlung als Teil der 'Nordstadt' angesehen.


==Infrastruktur==
==Struktur==
Die Siedlung besteht durchgehend aus dreigeschossigen Mehrfamilienmietshäusern mit Satteldach, die nach standardisierten Plänen errichtet wurden. Die Häuser sind im wesentlichen baugleich und unterscheiden sich geringfügig durch Farbgebung und Fassadenapplikationen.
Die Siedlung Nordbahnhof hat eine gute Anbindung an das regionale und überregionale Verkehrsnetz. Der Flughafen ist etwa drei Kilometer und der Hauptbahnhof etwa 2,5 Kilometer entfernt. Die Anbindung an den ÖPNV ist vorhanden, wie Bushaltestellen und der U-Bahn-Haltepunkt Kaulbachplatz.
Zum Nordring hin überspannt ein fünfgeschossiges Haus mit flachem Dach die zuführende Straße und bildet damit den städtebaulichen Abschluss nach Norden und zugleich eine beeindruckende Torsituation. Im Süden und Westen geht die Siedlung, die in einer offenen Blockstruktur errichtet wurde, nahtlos in die geschlossene Blockstruktur des großbürgerlichen Stadttteils Gärten h.d.V. über.

Die Häuser der Nordbahnhofsiedlung enthalten vorwiegend kleine und mittelgroße Wohnungen. Sie stehen nach wie vor sämtlich im Eigentum der WBG, der gemeinnützigen Wohnungsgesellschaft der Stadt Nürnberg. In den letzten Jahren wurden verschiedentlich bauliche Verbesserungen und Modernisierungen, etwa durch Anbau von Balkonen, vorgenommen um die Attraktivität wieder zu erhöhen.

==Geschichte==
Die Nordbahnhof-Siedlung entstand als eines der großen Wohnraumschaffungsprojekte der Stadt Nürnberg unter Oberbürgermeister Dr. [[Hermann Luppe]] während der Zeit der Weimarer Republik. Die Planung erfolgte 1928 durch den Architekten [[Ludwig Wagner-Speyer]].

==Verkehr==
Die Siedlung Nordbahnhof ist an das regionale Verkehrsnetz mäßig angebunden. Längs des Nordrings verkehrt die Stadtbuslinie 45. Der nächstgelegene Haltepunkt im Schienennetz ist der etwa 0,5 km südlich und bereits in Gärten h.d.V. gelegene [[U-Bahnhof Kaulbachplatz]] der Linie U 3.
Der Flughafen ist etwa drei Kilometer und der Hauptbahnhof etwa 2,5 Kilometer entfernt.
Straßenseitig ist die Siedlung durch den Nordring ([[Bundesstraße 4a]]) an das städtische und überregionale Verkehrsnetz gut angebunden.


==Kirchen==
==Kirchen==
*Katholische St. Martinskirche
*Katholische St. Martinskirche (in Maxfeld/Gärten h.d.V.)
*Evangelische-lutherische Kirche in der Rollnerstraße
*Evangelische-lutherische Kirche in der Rollnerstraße (in Maxfeld/Gärten h.d.V.)

==Bildung==
* Uhlandschule (Grund- und Hauptschule)


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Version vom 27. Januar 2012, 11:17 Uhr

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BW
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Der Nordbahnhof Nürnberg, der der Siedlung ihren Namen gab, existiert mittlerweile nicht mehr.

Lage

Die Siedlung Nordbahnhof liegt nördlich der Innenstadt von Nürnberg, direkt am Nordring und an der Grolandstraße. Sie grenzt im Osten an den 2004 aufgelassenen Nordbahnhof, der namensgebend war und im Süden an den Stadtteil Gärten hinter der Veste. Zusammenfassend mit Maxfeld, den nordöstlichen Teilen von St. Johannis und Gärten h.d.V. wird die Siedlung als Teil der 'Nordstadt' angesehen.

Struktur

Die Siedlung besteht durchgehend aus dreigeschossigen Mehrfamilienmietshäusern mit Satteldach, die nach standardisierten Plänen errichtet wurden. Die Häuser sind im wesentlichen baugleich und unterscheiden sich geringfügig durch Farbgebung und Fassadenapplikationen. Zum Nordring hin überspannt ein fünfgeschossiges Haus mit flachem Dach die zuführende Straße und bildet damit den städtebaulichen Abschluss nach Norden und zugleich eine beeindruckende Torsituation. Im Süden und Westen geht die Siedlung, die in einer offenen Blockstruktur errichtet wurde, nahtlos in die geschlossene Blockstruktur des großbürgerlichen Stadttteils Gärten h.d.V. über.

Die Häuser der Nordbahnhofsiedlung enthalten vorwiegend kleine und mittelgroße Wohnungen. Sie stehen nach wie vor sämtlich im Eigentum der WBG, der gemeinnützigen Wohnungsgesellschaft der Stadt Nürnberg. In den letzten Jahren wurden verschiedentlich bauliche Verbesserungen und Modernisierungen, etwa durch Anbau von Balkonen, vorgenommen um die Attraktivität wieder zu erhöhen.

Geschichte

Die Nordbahnhof-Siedlung entstand als eines der großen Wohnraumschaffungsprojekte der Stadt Nürnberg unter Oberbürgermeister Dr. Hermann Luppe während der Zeit der Weimarer Republik. Die Planung erfolgte 1928 durch den Architekten Ludwig Wagner-Speyer.

Verkehr

Die Siedlung Nordbahnhof ist an das regionale Verkehrsnetz mäßig angebunden. Längs des Nordrings verkehrt die Stadtbuslinie 45. Der nächstgelegene Haltepunkt im Schienennetz ist der etwa 0,5 km südlich und bereits in Gärten h.d.V. gelegene U-Bahnhof Kaulbachplatz der Linie U 3. Der Flughafen ist etwa drei Kilometer und der Hauptbahnhof etwa 2,5 Kilometer entfernt. Straßenseitig ist die Siedlung durch den Nordring (Bundesstraße 4a) an das städtische und überregionale Verkehrsnetz gut angebunden.

Kirchen

  • Katholische St. Martinskirche (in Maxfeld/Gärten h.d.V.)
  • Evangelische-lutherische Kirche in der Rollnerstraße (in Maxfeld/Gärten h.d.V.)

Bildung

  • Uhlandschule (Grund- und Hauptschule)