Eric Gairy

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Sir Eric Matthew Gairy (* 18. Februar 1922 [1] in St. Andrew's Parish; † 23. August 1997 in Grand Anse, Grenada) war ein grenadischer Politiker.

Gairy wurde in einem Ort nahe Grenville in Grenada geboren. Er war zunächst als Bauer und später als Volksschullehrer tätig. 1950 gründete er die Grenada Manual and Mental Workers Union, eine Gewerkschaft, die die Interessen der Plantagenarbeiter gegenüber der Pflanzeraristokratie Grenadas vertrat und später die Grenada United Labour Party. [2]

Von 1954 bis 1960 und von 1961 bis 1962 war Gairy Chief Minister. Allerdings musste er 1962 wegen Korruption zurücktreten. 1967 wurde Gairy der erste Premierminister Grenadas. Während seiner Amtszeit erlangte sein Land im Jahr 1974 die Unabhängigkeit von Großbritannien.

Der Führungsstil von Gairy wurde mit der Zeit zunehmend paranoid und war gekennzeichnet von massiven Verletzungen der Menschenrechte. So waren Übergriffe auf Gewerkschafter und die Medien, die Privilegierung seiner Unterstützer bzw. die Unterdrückung von politischen Gegnern, u. a. durch eine ihm nahestehende Gruppierung namens "Mongoose Gang", an der Tagesordnung.

Am 13. März 1979 wurde er vom Oppositionsführer Maurice Bishop vom New Jewel Movement in einer nahezu gewaltfreien Revolution entmachtet, als er sich zu einer Rede über UFOs bei der UNO in New York aufhielt.

Gairy blieb bis 1983 in den USA im Exil. Als die USA 1983 in Grenada intervenierte, kehrte Gairy zurück und trat zu den Präsidentschaftswahlen 1984 an. Doch trotz seiner Versprechungen, sich gewandelt zu haben, verlor seine Partei. Weitere Versuche von Gairy und seiner Partei die politische Macht wieder zu erlangen (1990 und 1995) blieben ebenso erfolglos.

Gairy starb 1997 in Grand Anse.

Quellen

  1. http://www.independent.co.uk/news/people/obituary-sir-eric-gairy-1247273.html
  2. http://www.independent.co.uk/news/people/obituary-sir-eric-gairy-1247273.html

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